Update: Besetzer_innen bleiben im Raum MZG 1140

Die Besetzung des MZG 1140 am blauen Turm dauert an. Verhandlungen laufen, die Stimmung im Raum ist entspannt. Hier dokumentieren wir die Pressemitteilung der Nutzer_innen von heute (Freitag, 18. Januar): (mehr…)

Raum im ZHG/Blauen Turm besetzt!

Am Mittwoch Morgen um 10 Uhr besetzten Studierende den Raum MZG 1140 (Zwischen Blauen Turm und Zentralem Hörsaalgebäude (ZHG) im ersten Stock, Empore gegenüber den Computern). Nachdem Verhandlungen von delete.control – enter.space bislang keine brauchbaren Ergebnisse liefern konnten, haben sich offentsichtlich einige Studierende entschieden, die Einrichtung eines Raumes selbst in die Hand zu nehmen. (mehr…)

Spontanparty im Theologicum auf dem Campus der Uni Göttingen

Pressemitteilung der Kampagne „delete.control – enter.space [Freiräume&Emanzipation]“ vom 6.12.2007 zur gestrigen Spontanparty im Theologicum auf dem Campus der Uni Göttingen


„Zeitweilig besetzt – wir kommen wieder“ Parole am Theologicum

Reclaim the Uni: 150 Leute feiern rauschende Party im Theologicum

Gestern Abend feierten 150 Personen eine nichtangemeldete Party im Theologicum auf dem Uni-Campus. Die Partygäste, die sich spontan zusammengefunden hatten, tanzten ab 21:30 Uhr mehr als zwei Stunden lang zu mitgebrachter Musik. Die Stimmung war ausgelassen. Wie zuvor beschlossen, verließen die Feiernden um 00:00 Uhr selbstbestimmt das Gebäude. Die Party richtete sich gegen die aktuellen Umstrukturierungen an der Uni und die damit verbundene Beseitigung von Freiräumen. „Das Verbot an der Uni zu Plakatieren, die Kündigung des Café Kollabs, die Weigerung, für die open_uni Räume zur Verfügung zu stellen, das Verbot Partys im Verfügungsgebäude zu veranstalten – die Bedingungen an der Universität sind in letzter Zeit konsequent verschärft worden.“, so ein vor Ort verteilter Flyer. Zukünftige Aktionen wurden angekündigt. „Wir werden diese Zumutungen nicht länger hinnehmen. Diese Party kann nur ein erster Schritt in die richtige Richtung sein“, heißt es weiter im zitierten Flyer.

Die Kampagne „delete.control – enter.space [Freiräume & Emanzipation]“ begrüßt die unangemeldete Aktion. „Dass Menschen spontan zu einem solchen Ereignis zusammen kommen, zeigt wie groß der Unmut ist. Die Verantwortlichen in der Uni-Verwaltung sollten sich dringend Gedanken machen, wie eine angemessene Lösung gefunden werden kann. Scheinangebote – wie das stillgelegte TraFo-Häusschen an der Humboldtallee – bringen den Dialog in keiner Weise voran“, so Melanie Funke, eine Sprecherin der Kampagne. Funke fährt fort: „Die Hinhaltetaktik der Unileitung verdient eine entsprechende Reaktion. Dass Studierende hier die Initiative ergriffen haben, ist daher nur konsequent und richtig.“

Presseerklärung: Gespräch zwischen Freirauminitiative und Uni-Leitung erfolglos. Gebäudemanagement verfolgt Hinhaltetaktik.

Vor kurzem fand das zweite Gespräch zwischen der Studierendeninitiative „delete.control – enter.space“ und einem Vertreter des Gebäudemanagments der Universität Göttingen statt. Die Initiative setzt sich für einen neuen selbstverwalteten Raum an der Universität ein. Nachdem von Seiten des Gebäudemanagements bei einem ersten Treffen Gesprächsbereitschaft signalisiert worden war, entpuppte sich dieses Vorgehen jetzt als bloße Hinhaltetaktik. Die von der Uni angebotenen Räumlichkeiten erwiesen sich bei der Besichtigung als gänzlich inakzeptabel.

Bei dem Gespräch sollte es darum gehen, sich über in Frage kommende Räume und das weitere Vorgehen auszutauschen. Die Bedingungen für eine Einigung waren bereits beim ersten Treffen geklärt worden. Die Uni-Leitung hatte von der Initiative verlangt, die Möglichkeit einer Vereinsgründung zu prüfen. Im Gegenzug war zugesichert worden, sich um den Bedürfnissen der Studierenden entsprechende Räume zu bemühen. Als Kriterien sollten dabei berücksichtigt werden: Campusnähe, leichter Zugang zu sanitären Anlagen, sowie eine angemessene Größe und Ausstattung, um die Nutzung als Cafe und Veranstaltungsort zu ermöglichen.
Die Initiative kam der Uni-Leitung weit entgegen. Beim zweiten Treffen erklärte sie nicht nur ihre Bereitschaft einen Verein zu gründen, sondern hatte sogar schon mit der Ausarbeitung einer Satzung begonnen. Die Gegenseite schien allerdings an einer Einigung wenig interessiert zu sein. Statt sich wie zugesagt um angemessene Räumlichkeiten zu kümmern, bot der Vertreter des Gebäudemanagements den Studierenden lediglich ein Objekt an: Ein nicht mehr benutztes Transformatorenhäuschen, weitgehend abgeschlossen von Publikumsverkehr, ohne Sanitäranlagen und zudem mit knapp 24m² Grundfläche auch größenmäßig ungenügend.

Die Studierenden sind angesichts dieses Verhaltens empört. „Das Angebot des Gebäudemanagements ist eine Unverschämtheit“, so Alexandra Ryll, eine Sprecherin der Initiative. Die Hoffnungen, durch Kooperation mit der Uni-Leitung einen Ersatz für das gekündigte Cafe Kollabs schaffen zu können, scheinen sich zerschlagen zu haben. „Die bisherigen Gespräche dienten lediglich dazu uns hinzuhalten. Wir sind nicht bereit das länger hinzunehmen“, so die Sprecherin weiter. Die Initiative will sich jetzt verstärkt auf öffentliche Proteste konzentrieren. Ryll erklärte dazu: „Selbstverständlich sind wir auch weiterhin jederzeit bereit, ernsthafte Gespräche zu führen. Kooperation bedeutet für uns aber nicht, dass nur eine Seite Zugeständnisse macht. Momentan zieht die Uni-Leitung offenbar die Konfrontation vor. Auf eine öffentliche Auseinandersetzung sind wir aber durchaus vorbereitet.“

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Worum gehts? Flyer zur Kampagne

In den letzten Jahren sind fast alle selbstorganisierten Freiräume an der Universität Göttingen beseitigt worden. So wurde zuletzt das Café Kollabs unter fadenscheinigen Begründungen in den Keller des Oeconomicums verdrängt und der Brand des Gebäudes als Anlass genommen, das Café endgültig zu schließen. Das Kollabs war der Uni-Leitung schon lange ein Dorn im Auge. Die Schließung kann daher als ein politischer Schritt zur Minderung des Protestpotenzials der Studierendenschaft betrachtet werden.

Ökonomisierung des Studiums

Der Angriff auf Freiräume ist Teil eines umfassenderen Programms, der Umstrukturierung und forcierten Ökonomisierung der Universitäten und des Studiums. Offensichtlichster Ausdruck des Wandels an den Unis ist die Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge. Was oftmals kritisiert wurde – die Uni als Bildungsfabrik – scheint hier positives Leitbild zu sein. Eingezwängt in strikte Vorgaben und ständigen Prüfungen unterworfen, wird Studierenden jeglicher Raum zu eigenständigem Denken genommen. Statt kritischer Wissenschaft wird hier als Ziel des Studiums offensiv die Veredelung der studentischen Arbeitskraft propagiert. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch die kürzlich eingeführten Studiengebühren, die bei weitem nicht nur der Geldbeschaffung dienen. Stattdessen lassen sie sich durchaus als Disziplinierungsmittel interpretieren. Leute, denen das Geld fehlt, sind so schon aus finanziellen Gründen gezwungen, ihr Studium in einem Zeitraum durchzuziehen, der eine kritische Auseinandersetzung mit den vermittelten Inhalten unmöglich macht.

delete.control

Die Umstrukturierung der Unis bedarf der repressiven Absicherung. Deshalb wurde das Verteilen von Flyern erheblich erschwert, deshalb gibt es kaum noch legale Plakatiermöglichkeiten und deshalb wurden Studierenden jene Freiräume genommen, die stets Ausgangspunkte von Kritik und Gegenwehr gewesen sind. Selbstverwaltete Räume sind in den bisherigen Auseinandersetzungen an der Uni die Orte gewesen, an denen die Proteste organisiert wurden, sei es bei Kämpfen gegen Studiengebühren, gegen die Kürzungen an der SoWi-Fakultät oder auch gegen Bachelor / Master. Hier konnten sich die Aktivist_innen treffen, hier war ein Platz für kritische Diskussionen und hier fanden Interessierte eine Anlaufstelle und die Gelegenheit zur Information. Hier gab es aber auch die Möglichkeit sich abseits steriler Studentenwerksatmosphäre zu entspannen und die gemachten Erfahrungen zu reflektieren.
Das vehemente Vorgehen der Uni-Leitung gegen solche Freiräume ist daher kein Zufall, sondern eine kalkulierte Maßnahme. Mit der Beseitigung dieser Infrastruktur für studentische Gegenwehr, erhofft sie sich, in Zukunft weitgehend unbehelligt von entsprechenden Protestkampagnen agieren zu können. Hier geht es um soziale Kontrolle. Eine Kontrolle, die wir nicht länger hinnnehmen werden.

Here to stay

Bemühungen, die soziale Kontrolle zu verstärken, gibt es derzeit nicht nur an der Uni selbst, sondern auch in den Häusern, die dem Studentenwerk gehören. Durch massive Einschüchterung will das Studentenwerk die Umwandlung von Kollektivmietverträgen in Einzelmietverträge durchsetzen. Die derzeitigen Mietverhältnisse sind das Ergebnis von Auseinandersetzungen in den 70er Jahren, in denen Besetzer_innen den Erhalt der Häuser und kollektive Wohnformen durchsetzten. Die aktuellen Pläne des Studentenwerkes würden das Ende der letzten noch selbstverwalteten Wohnheime bedeuten. Die Bewohner_innen der Häuser Rote Straße 0-5, Kreuzbergring 10+12 und die Gotmar Straße 9+10 haben sich deshalb in der Kampagne „here to stay“ vernetzt, um diesem Angriff geschlossen entgegen zu treten.
Der Versuch neue Freiräume zu schaffen, muss stets auch den Einsatz für bereits bestehende Strukturen beinhalten. delete.control heißt für uns deshalb auch here to stay. Sollte das Studentenwerk weiterhin versuchen seine Drohungen umzusetzen, wird es sich nicht nur mit den Bewohner_innen der bedrohten Häuser konfrontiert sehen.

enter.space

Wir sind entschlossen nicht nur bereits beseitigte Strukturen studentischer Selbstverwaltung zurück zu gewinnen, sondern darüber hinaus neue Freiräume zu erkämpfen. Wir wollen kritischer Wissenschaft an der Uni wieder einen Raum geben und gleichzeitig dem Widerstand gegen die immer neuen Zumutungen eine neue Basis verschaffen. Wir wollen Strukturen schaffen, die kritisches Denken und praktische Gegenwehr vereinen. Zu diesem Zweck haben wir uns in der Kampagne delete.control – enter.space [freiräume & emanzipation] zusammengeschlossen.

Redebeitrag auf der Here-to-stay-Demo

In den letzten Jahren sind fast alle selbstorganisierten Freiräume an der Universität Göttingen beseitigt worden. Den vorerst letzten Schritt bildete die Schließung des Cafe Kollabs durch die Leitung der Uni.
Das Kollabs war der Uni-Leitung schon lange ein Dorn im Auge gewesen. Durch Ausübung massiven Drucks auf die Nutzer_innen war es ihr zunächst gelungen das Cafe in den Keller zu verbannen. Den Brand des Gebäudes nahm sie dann als willkommenen Anlaß um den Nutzungsvertrag zu kündigen. Dass Gerüchte, der Brand sei vom Kollabs ausgegangen, verbreitet wurden, ist in diesem Zusammenhang kein Zufall.

Dieses Vorgehen gegen Freiräume an der Uni Göttingen stellt keine isolierte Entwicklung dar. Ähnliche Prozesse finden sich auch in anderen Städten, aktuell z.B. in Frankfurt, wo das Institut für vergleichende Irrelevanz räumungsbedroht ist.
Der Angriff auf Freiräume ist Teil eines allgemeinen Trends der Umstrukturierung und forcierten Ökonomisierung der Universitäten und des Studiums. Was oftmals kritisiert wurde, die Uni als Bildungsfabrik, scheint hier positives Leitbild zu sein. Offensichtlichster Ausdruck des Wandels ist die Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge. Eingezwängt in strikte Vorgaben und ständigen Prüfungen unterworfen, soll Studierenden jeglicher Raum zu eigenständigem Denken genommen werden. Stattdessen wird als Ziel des Studiums offensiv die Veredelung der studentischen Arbeitskraft propagiert. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch die kürzlich eingeführten Studiengebühren, die bei weitem nicht nur der Geldbeschaffung dienen. Sondern sich durchaus als Disziplinierungs- und Zurichtungsmittel interpretieren lassen. Leuten, denen die entsprechende Kohle fehlt, sind so schon aus finanziellen Gründen gezwungen, ihr Studium in einem Zeitraum durchzuziehen, der eine kritische Auseinandersetzung mit den vermittelten Inhalten unmöglich macht.

Eine darüber hinausgehende repressive Absicherung dieser Umstrukturierungen wird allerdings offenbar für notwendig erachtet. Deshalb dürfen kaum noch Flyer verteilt werden, deshalb gibt es kaum noch legale Plakatiermöglichkeiten und deshalb wurden den Studierenden jene Freiräume genommen, die stets Ausgangspunkte von Unruhe und Gegenwehr gewesen sind. Kritische Inhalte werden nicht nur aus dem Studium verbannt, sondern aus der Uni insgesamt, womit jeglicher Widerstand gegen die immer neuen Zumutungen dauerhaft beseitigt werden soll. Hier geht es um soziale Kontrolle. Eine Kontrolle, die wir nicht länger hinnehmen werden. Unsere Ansage ist klar: delete.control!

Bemühungen, die soziale Kontrolle zu verstärken, gibt es derzeit nicht nur an der Uni selbst, sondern auch in den Häusern, die dem Studentenwerk gehören. delete.control heißt für uns deshalb auch „here to stay“. Sollte das Studiwerk weiterhin versuchen seine Drohungen umzusetzen, wird es sich nicht nur mit den Bewohner_innen der bedrohten Häuser konfrontiert sehen.

Wir sind entschlossen in die Offensive zu gehen. Wir wollen Renitenz und kritisches Denken zurück in die Universität tragen. Uns geht es nicht nur darum bereits beseitigte Formen studentischer Selbstverwaltung zurück zu gewinnen, sondern darüber hinaus um die Aneignung neuer Freiräume. Schaffen wir Strukturen, die sowohl den kritischen Austausch als auch die Organisierung von Gegenwehr ermöglichen, Strukturen also, die Theorie und Praxis vereinen!
Freiräume sind nicht das richtige Leben im falschen. Aber sie sind notwendig um das falsche zu analysieren und das richtige überhaupt erst denkbar zu machen. In diesem Sinne sagen wir: enter.space!

Die Uni-Leitung hat den Studierenden fast sämtliche Freiräume genommen. Ob das nicht ein taktischer Fehler war, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Aus Büchern, die im Lehrplan nicht mehr vorkommen, wissen wir, dass die, die nichts mehr verlieren können, eine Welt zu gewinnen haben. Und um nicht weniger als das sollte es uns auch gehen! Kritische Wissenschaft muss stets den Anspruch haben, gesellschaftliche Verhältnisse als Ganzes in Frage zu stellen. Das heißt selbstverständlich auch, die Uni nicht als abgeschlossene Sphäre zu begreifen, sondern über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen. Auseinandersetzungen an der Uni können nicht abgekoppelt von anderen sozialen Kämpfen geführt werden. In diesen hat in Göttingen das Juzi im letzten Vierteljahrhundert eine wichtige Rolle gespielt. Wir freuen uns auf die nächsten 25 Jahre Politik, Kultur und Verbrechen.

Freiräume schaffen und erhalten:
delete control – enter space

Demo am 11. August 2007

Das Studentenwerk rückt den Selbstverwalteten Wohnheimen in der roten Str., Gotmar Str., Kreuzbergring und Goßlerstr. auf die Pelle. Im Zuge der ‚Here to Stay‘ Kampagne findet am 11.08. eine Demo gegen die Umstrukturierungen statt. Dem Studentenwerk soll hiermit eine klare Antwort erteilt werden.

Here to Stay

Solidarität mit den bedrohten Projekten, kommt zur Demo am 11.08. um 13h am Gänseliesel (Göttingen)

Pressemitteilung: Initiative für Freiräume an der Universität gegründet

Aufgrund der immer knapperen selbstverwalteten und frei zugänglichen Räume in der Stadt und an der Universität haben sich einige Studierende zur Initiative „delete.control – enter.space [ freiräume & emanzipation]“ zusammengeschlossen.

Ziel der Initiative ist es, einen selbsverwalteten Raum an der Universität zu schaffen. In den letzten Jahren hatte die Universitätsleitung massiven Anteil am Wegfall studentisch verwalteter Räume.

So wurde zuletzt das „Cafe Kollabs“ unter fadenscheinigen Begründungen in den Keller des Oeconomicums verdrängt und der Brand des Gebäudes zum Anlass genommen, das Cafe endgültig zu schließen. Der Campus wird nunmehr von steriler Studentenwerksatmosphäre dominiert.

Das Kollabs war der Uni-Leitung schon lange ein Dorn im Auge, die Schließung erfolgte jedoch nicht nur aus ästhetischen Erwägungen, sondern ist ein politischer Schritt zur Minderung des Protestpotenzials der Studierendenschaft gewesen.

Die Schließung von Freiräumen stellt somit auch einen Versuch dar, kritisches Denken aus der Universität zu verbannen. „Diese Politik ist schon zu lange widerspruchslos hingenommen worden.“, so eine Sprecherin der Kampagne.